Verein für Naturschutz              Ramlinsburg

Der Vorstand

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   Wenn Zierpflanzen zur Gefahr werden !
 
 

 Es gibt Pflanzen, die aus fernen Ländern in unsere Region eingeschleppt werden, sich hier invasionsartig ausbreiten und einheimische, oft bereits bedrohte Pflanzenarten und ganze Naturschutzgebiete überwuchern, verdrängen oder gar zerstören. Aber nicht nur das biologische Gleichgewicht wird gefährdet, sondern auch die Gesundheit von uns Menschen.

 In letzter Zeit gelangen diese sogenannten Neophyten immer häufiger in die Schlagzeilen:

 

Textfeld: „Allergikern blüht eine grüne Gefahr durch Ambrosia. Der Bund erklärte diese Pflanze als „bekämpfungspflichtig“, wohl auch wegen den zu erwartenden hohen Gesundheitskosten

 

 

 

Textfeld: „Schwere Hautverätzungen durch Berührung von Riesenbärenklau“

  

 

 

 

Textfeld: „Japanischer Staudenknöterich destabilisiert Uferböschungen“
 

  

 

 Eine weitere Pflanze dieser Gattung ist die Kanadische Goldrute: eine bis 2 m hohe Staude (s. Abb.), die sich auch bei uns invasiv verbreitet und inzwischen wohl allen bekannt sein dürfte, sieht sie doch mit ihren grossen goldgelben Blütenrispen in unseren Gärten äusserst attraktiv aus!

 Wächst die Kanadische Goldrute auch in Ihrem Garten? Dann ist es wichtig, dass Sie den Bestand gut unter Kontrolle halten, da die Pflanze durch Versamung leicht entweichen und sich massiv ausbreiten kann. (Baz vom 29.Sept.2006) -Weitere Information zu invasiven gebietsfremden Pflanzen

 Deshalb bitte unmittelbar nach der Blüte den Samenstand der Goldrute abschneiden und mit dem Hausmüll (und ja nicht auf dem Komposthaufen!) entsorgen!

 

Textfeld:

 Wir danken allen, die unserem Aufruf bereits

in den letzten Jahren Folge geleistet haben,

und hoffen auf zahlreiche „NachahmerInnen“.

Nur so kann eine das biologische Gleichgewicht

zerstörende Ausbreitung vermieden werden.

 

 

  

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